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    Der 37.777 Badegast wurde begrüßt

    Neubeckum (himm). Ende Juni sei es ob der widrigen Wetterverhältnisse mit viel Regen noch nicht abzusehen gewesen, dass sich die Besucherzahlen für das Freibad Neubeckum noch so zufriedenstellend entwickeln würden, berichtete Mechthild Bürsmeier- Nauert am Freitagmorgen im Gespräch mit der „Glocke“. Voller Erwartung stand das Vorstandsmitglied des Fördervereins Freibad Neubeckum mit einem bunten Blumenstrauß in der Hand im Eingangsbereich des Freibades an der Graf-Galen-Straße. Gemeinsam mit Beckums Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann sollte nämlich der 37.777 Badegast begrüßt werden. Und der heißt Alvina Haffner. Die Neubeckumerin staunte nicht schlecht als sie mit Töchterchen Talisha und Lebensgefährte Danny Wischeropp zur Kasse ging und vom Empfangskomitee für 2017 auch noch mit einem Gutschein für eine Freibad-Saisonkarte bedacht wurde, deren Kosten der Förderverein übernimmt. „Ich bin jeden Sommer mit meiner Familie im Freibad“ freute sich die Mutter dreier Kinder über die glückliche Fügung. „Wenn das Wetter weiter mitspielt, können wir am Wochenende in Neubeckum vermutlich den 40.000sten Besucher begrüßen, wagte Dr. Karl-Uwe Strothmann einen Ausblick auf die kommenden Tage. Schon am Donnerstag habe man 1500 Gäste zählen können, ist sich Mechthild Bürsmeier- Nauert. Ganz sicher, dass die magische Zahl erreicht wird. Der besucherstärkste Tag sei bisher der 20. Juli mit 2.031 Badegästen gewesen. Viele auswärtige Gäste würden wegen der beiden attraktiven Wasser-Rutschen anreisen. Das Rutschvergnügen sei übrigens kostenlos, betonte Bürsmeier-Nauert. Die neuste Errungenschaft für das Sportbad am Harberg sind drei neue Sonnenschirme mit vielen Funktionen und leicht bedienbar – ebenfalls vom Förderverein Freibad Neubeckum spendiert.


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    Bild: Steigende Be
    sucherzahlen ob des sonnigen Wetters und Begrüßung des 37.777sten Badegast: (v.l.) Mechthild Bürsmeier-Nauert, Sven Küsters (Fachangestellter für Bäderbetriebe), Alvina Haffner, Danny Wischeropp, Talisha Haffner, Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Melanie Wenzel (Fachdienst Finanzen und Controlling der Stadt Beckum) genossen den schönen Anlass.

    Freibadfest 2016

    Neubeckum (himm). Wenn zum Freibadfest in Neubeckum eingeladen wird, dann verwandelt sich das Schmuckkästchen am Harberg in einen Pilgerort. Groß und Klein machen sich aus allen Richtungen des Ortsteils auf den Weg, um ein paar vergnügliche Stunden zu verleben. Und auch am Donnerstag ging die Rechnung des Vorstands des Fördervereins Freibad Neubeckum auf. Der zeichnete als Gastgeber für die Organisation verantwortlich.Allein das Buffet aus gespendeten Torten und Plattenkuchen war die Wucht. Theo Thiemann brachte es bei seiner Ehrung für insgesamt 40 Jahre ehrenamtliche Vorstandsarbeit im Förderverein und im Schwimmverein SV Undine Neubeckum auf den Punkt: „Das Freibad ist ein starkes Stück Neubeckum“, stellte der Ehrenvorsitzende des Fördervereins fest. Er selbst nahm die Auszeichnung zum Anlass, seinen beiden Vereinen je 200 Euro zu spenden und blickte kurz in die 80er Jahre zurück, da man die Schließung des Freibades verhindert hatte.Wie Martin Kube bedankte sich Thomas Kleinekemper bei Theo Thiemann für dessen unbezahlbares Engagement. „Es macht mich stolz und glücklich, dass wir in Neubeckum auf einen großen Zuspruch in der Bevölkerung und bei unseren Mitgliedern stoßen und dass einige so lange tätig sind“, richtete der Vorsitzende des Fördervereins aber auch den Blick gen Beckum, wo derzeit die Auflösung des Fördervereins Beckumer Bäder droht. Dr. Karl-Uwe Strothmann forderte bei seiner Rede zum Applaus für den Förderverein auf. Das Freibad sei mit der neuen Kinderrutsche um eine Attraktion reicher geworden. In den letzten Jahren sei viel investiert worden und es werde weiterhin investiert, versprachBeckums Bürgermeister. Nach der Fronleichnamsprozession der Pfarrgemeinde St. Franziskus, mit Abschlussgottesdienst im Freibad, fiel bei herrlichem Sonnenschein mit musikalischer Untermalung durch den Spielmannszug Hellbach der Startschuss zum großen Familienfest. Hip Hop- und Zumba-Darbietungen der Tanzgruppen des TSC Rot-Gold Neubeckum bescherten mehreren hundert Gästen zudem Minuten derEntspannung. Bild 1: Für insgesamt 40 Jahre Vorstandsarbeit im Förderverein Freibad Neubeckum und Schwimmverein Undine Neubeckum sprachen (hinten v.l.) Thomas Kleinekemper, Martin Kube und Keven Klemm, (vorn) Theo Thiemann, dem Ehrenvorsitzenden des Fördervereins, Respekt und Anerkennung aus. Bild 3 und 4: Mit Hip Hop und Zumba bescherten zudem die Tanzgruppen des TSC Rot-Gold Neubeckum mehreren hundert Gästen Minuten derEntspannung. Bild 5: Die neue Kinderrutsche wurde stark frequentiert wie hier von Eric.







    Kinderrutsche wird eingeweiht

    Neubeckum (himm). Am 14. Mai fällt in Neubeckum der Startschuss in die Freibadsaison. Und der ist besonders für die Jüngsten unter den Wasserratten mit einer Überraschung verbunden. Denn dann kann zum ersten Mal die neue Kinderrutsche genutzt werden. 17,35 Meter bunter Rutsch-Spaß geprägt von rasanten Kurven wird neben der Riesenrutsche ein Magnet in Neubeckums Schmuckkästchen sein. Damit sei das Freibad Neubeckum eines der attraktivsten im Kreis Warendorf, stellte Thomas Kleinekemper bei der Einweihung des 60.000-Euro-Bauwerks am Mittwochabend fest. Der Vorsitzende des Fördervereins Freibad Neubeckum gab zu, nicht damit gerechnet zu haben, so schnell hintereinander zwei Großprojekte begleiten zu dürfen. Hatte man doch erst 2014 die große Rutsche ihrer Bestimmung übergeben. Hubert Eickholt erneut als Projektleiter gewonnen zu haben, freute Kleinekemper besonders. Frei nach dem Motto „Einem Ingenieur ist nichts zu schwer“, habe der sich erneut in Pläne und Skizzen hineingedacht, auf Fallstricke aufmerksam gemacht. Peter und Martin Kube, Jo Freitag, Joachim Gomez, Alfons Pabel, Bernd Mergner, Theo Thiemann, Lothar Stumpenhorst, Ingo Wittkemper, Burkhard Teckentrup einschließlich Hubert Anxel hätten als bewährtes Helferteam mit Muskelkraft und Engagement dafür gesorgt, dass das Projekt zu den guten Konditionen umgesetzt werden konnte. Die handwerklich begabten Mitstreiter würden weder unbezahlte Arbeitsstunden noch ungünstige Wetterlagen gescheut haben, betonte Kleinekemper. Begeistert zeigte sich auch Dr. Karl-Uwe Strothmann bei seiner Ansprache. Beckums Bürgermeister dankte allen, die das Projekt wie die Wiedeking Stiftung mit Geldspenden oder das Bereitstellen von Materialien und Maschinen neben der ehrenamtlichen Mitarbeit vor Ort möglich gemacht hatten und hofft nun, dass sich die Maßnahme positiv auf die Besucherzahlen auswirkt. Bei den Gesamtkosten der Rutsche trägt der Förderverein die Summe von 35.000 Euro. Die Stadt Beckum stellt 25.000 Euro zur Finanzierung bereit.

    Bilder: Die alte Kinderrutsche von 1940 hat ausgedient. Am Mittwochabend wurde ein modernes, attraktiveres Bauwerk während einer Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben.
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    Abriss der alten Kinderrutsche

    Neubeckum (himm). Wenn ein Betonbauwerk menschliche Züge hätte, dann könnte man sagen, es hat sich bis zum Schluss gegen seinen Abriss gewehrt. Es dämmerte noch als Joschi Gomez gestern im Freibad Neubeckum seine Motorflex in Betrieb nahm, um den Sockel der alten Kinderrutsche aus dem Jahre 1940 anzusägen. Wenn acht Uhr verabredet ist, hält man sich daran. Und so stand auch Lothar Stumpen mit seinem Traktor mit Frontlader in Startposition, um die Demontagearbeiten mit zu unterstützen. Die Handläufe aus Aluminium waren bereits sorgsam und zur Wiederverwertung abmontiert worden wie auch das Pflaster aufgenommen. Mit einem Bagger der Firma Pollmann ging Gomez dann ans Werk. Genau eine Stunde malträtierte er das alte Schätzchen. Dann lag nur noch ein Trümmerhaufen an der Stelle, auf der nun ab März 2016, so das Wetter mitspielt, eine nagelneue in Regenbogenfarben gehaltene Kinder-Wasserrutschbahn montiert werden soll, wie Hubert Eickholt im „Glocke-Gespräch“ berichtete. Das Vorstandsmitglied des Fördervereins Freibad Neubeckum wird bis zum Schluss ein waches Auge auf die Bauarbeiten halten. Denn die 14,80 Meter lange Wasserspaßbahn, die an der jetzigen Sonnenterrasse ihren Einstieg haben wird und mit zwei Bögen im Winkel von 90 Grad und 180 Grad schließlich ins Nichtschwimmerbecken mündet, soll passend zur Freibadsaison, Anfang Mai, mit Begrünung drum herum, einsatzbereit sein. Davon, jetzt schon ein Fundament herzurichten, habe Bauunternehmer Ingo Wittkemper ihm abgeraten. Das Investitionsvolumen für das Prachtstück aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) der Firma Aquarena, das der Attraktivitätssteigerung des Freibads dienen soll, belaufe sich auf rund 55.600 Euro. Die Finanzierung wird über den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Energie und Bäder erfolgen. Bis zu einer Obergrenze von 25.000 Euro werden die Kosten vom Eigenbetrieb getragen. Den Rest erstattet der Förderverein Freibad Neubeckum dem Eigenbetrieb. Erste großzügige Spenden seien bereits beim Förderverein eingegangen, erzählte Hubert Eickholt, der auch den Bau der Riesenwasserrutsche im Sportbad am Harberg mit großem Engagement begleitete. Bild 3: Mit einem Bagger der Firma Pollmann hob Joschi Gomez gestern das 75 Jahre alte Betonbauwerk aus den Angeln.

     

    Fördervereinsmitglieder werden zur Mitgliederversammlung eingeladen

    Einladung MV_2015

    An alle Mitglieder des
    Fördervereins Freibad Neubeckum e.V.

    Sehr geehrtes Fördervereinsmitglied,

    hiermit werden alle  Fördervereinsmitglieder zur Mitgliederversammlung
    am Mittwoch, 09. September 2015, 19.00 Uhr, im Freibad Neubeckum, Bistro
    recht herzlich eingeladen.

    Tagesordnung:

    1. Begrüßung
    2. Genehmigung der Tagesordnung
    3. Gedenken der verstorbenen Mitglieder
    4. Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
    5. Bericht über das abgelaufene Jahr 2014/2015 bis August
    6. Geplante Aktivitäten
    a) „normale Aktivitäten“
    b) geplante Kinderrutsche
    (Hier muss eine Entscheidung durch die Mitgliederversammlung
    getroffen werden)
    c) Weihnachtsmarkt
    7. Kassenbericht des Schatzmeisters
    8. Kassenprüfungsbericht der Revisoren
    9. Aussprache zu den Berichten
    10. Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstands
    11. Wahl eines(r) Wahlleiter(in)s
    12. Vorstandswahlen
    a) 1. Vorsitzende(r)
    b) 2. Vorsitzende(r)
    c) Schatzmeister(in)
    d) Geschäftsführer(in)
    e) Benennung des Beirats
    f) Kassenrevisor
    13. Verschiedenes

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas Kleinekemper 1. Vorsitzender

    M. Bürsmeier-Nauert  Geschäftsführerin

    Freibadfest zum Jubiläum – Startsprung ins Badevergnügen ist 75 Jahre her

    Neubeckum (himm). Siebeneinhalb Jahrzehnte alt und schöner denn je – so präsentierte sich das Freibad Neubeckum am Sonntag aus Anlass seines 75. Geburtstags. Mehrere hundert Bürger besuchten die Anlage am Harberg, um das Ereignis gebührend zu feiern.
    Mit den ungarischen Tänzen von Johannes Brahms sorgte der Spielmannzug Hellbach schon am Morgen für Stimmung. Beim Dämmerschoppen am Abend hatten die Vorstandsmitglieder des Freibad-Fördervereins kein leichtes Spiel, die Freunde von Jazz und Blues dazu zu bewegen, doch allmählich den Heimweg anzutreten. Denn „The Bluesanovas“ spielten auf. Ihr Sound begeisterte das Publikum, wie wiederholte Zugaberufe belegten. Viel Beifall erhielten zudem die Tanzgruppen des TSC Rot-Gold Neubeckum für ihre Darbietungen.
    Sich von ihren Tröstern zu trennen, war ein großer Schritt für die Kleinsten unter den Gästen. Dennoch fand so manche Einschlaf- und Hungerüberbrückungshilfe am „Schnullerbaum“ ihren letzten festen Platz.
    Für die mutigen Kleinkinder hielt Mechthild Bürsmeier-Nauert danach eine Urkunde und einen Wasserball als Belohnung sowie die Option parat, den Schnuller doch jeden Tag besuchen zu können.
    Als Gratulanten überbrachten Ralf Gailus von der Volksbank Oelde-Ennigerloh-Neubeckum und Dennis Berenbrinker von der Sparkasse Beckum-Wadersloh zur Freude von Thomas Kleinekemper großzügige Geldgeschenke.
    Der Vorsitzende des Freibad-Fördervereins hatte bei seiner Festrede bereits auf ein neues Projekt aufmerksam gemacht. Die kleine Betonrutsche zum Nichtschwimmerbecken werde in der Winterpause durch eine moderne, 16 Meter lange Kinderrutsche ersetzt. Somit kam die Finanzspritze in Höhe von je 1000 Euro zum richtigen Zeitpunkt. „Gut angelegtes Geld“, waren sich die beiden Banker einig.
    In seinem Grußwort wies Beckums Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann auf die Bedeutung des Freibads als Freizeitattraktion für die ganze Familie hin. Allein im Sommer 2003 seien 72 478 Besucher gezählt worden, erklärte Strothmann. Sein Dank für das vielfältige, ideenreiche und vor allem unermüdliche Engagement galt den Mitgliedern des Fördervereins und den Sponsoren.
    Wer die Geschichte des Neubeckumer Freibads bis dahin noch nicht kannte, konnte sich anhand einer beeindruckenden Foto- und Zeitungsartikeldokumentation an Stellwänden über den Bau, Modernisierungsphasen und Turbulenzen rund um die Sport- und Freizeitanlage informieren.

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    Die Tanzgruppen des TSC Rot-Gold
    sorgten beim Freibadfest für Unterhaltung. Bilder: Himmel

     

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    Blumen und viel Lob für 20 Jahre Dienst an der Riesenrutsche erhielt Eva Hess beim Freibadfest vom Fördervereins-Vorsitzenden Thomas Kleinekemper.

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    Vom Schnuller
    trennte sich die kleine Saphira Bücker. Mechthild Bürsmeier-Nauert belohnte sie mit Urkunde und Wasserball.

    Quelle: www.die-glocke.de

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    Schnullerbaum-Aktion

    Während des Freibadfests am 14. Juni in Neubeckum können Kinder ihren Schnuller in den Schnullerbaum hängen.

    Die Aktion vom Förderverein Freibad Neubeckum e. V. startet um 15 Uhr. Jedes Kind, das sich traut, sich von seinem Schnuller zu verabschieden, bekommt ein Zertifikat und ein Geschenk. Die Möglichkeit, den Schnuller in den Baum im Eingangsbereich zu hängen, besteht bis zum Ende der Saison.
    Das Freibadfest, bei dem das Bad auch sein 75-jähriges Bestehen feiert, startet um 11 Uhr mit einem Frühschoppen unter musikalischer Begleitung des Spielmannszugs Hellbach. Die Kinder und Jugendlichen des TSC Rot-Gold e. V. zeigen ihr tänzerisches Können. Beim Dämmerschoppen spielt die Band „The Bluesanovas”. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Das Freibad öffnet um 9 Uhr.

    Auf dem Arm seiner Mutter Maren Sudholt verabschiedet sich der zweijährige Lauris von seinem Schnuller.

    Werben für das Freibadfest und den Schnullerbaum (v.l.n.r.) Mechtild Bürsmeier-Nauert, Förderverein Freibad Neubeckum e. V., Lennart, Maren und Lauris Sudholt sowie Cornelia Becker, Eigenbetrieb Energieversorgung und Bäder der Stadt Beckum.

    Quelle: Stadt Beckum

    Am 9. Mai öffnet Freibad

    Am 9. Mai öffnet unser schönes Freibad erstmalig in dieser Saison. Am Eröffnungstag ist der Eintritt frei. Wir freuen uns, dass es wieder los geht. Diesen Donnerstag und nächsten Freitag könnt Ihr auf dem Wochenmarkt Neubeckum am Stand des Förderverein Freibad Saisonkarten erwerben!!

    Alfons Pabel seit 30 Jahren aktiv. Über den roten Teppich ins Freibad

    Neubeckum (himm). Wenn das mal kein Zufall ist: Am 15. Juni 1940 wurde das Freibad auf dem Harberg nach vierjähriger Bauzeit fertig gestellt. Das ist 75 Jahre her. Und genau 75 Lenze zählt auch Alfons Pabel, der sich dem Neubeckumer Bad ganz besonders verpflichtet fühlt. Seit nunmehr 30 Jahren verbringt der engagierte Neubeckumer von März bis Mai dort seine Freizeit, um das Bänderteam zu unterstützen. 280 Arbeitsstunden kommen in diesem Zeitraum zusammen, wenn er die Grundreinigung am Gelände vornimmt, damit sich das Freibad bei seiner Saisoneröffnung im Bestzustand befindet. Für alle, die sich fit halten oder ein wenig Urlaubstimmung einfangen möchten, soll es sich dann im Bestzustand befinden. Nach den Wintermonaten gibt es wahrlich viel zutun. Die Beete müssen ebenso in Schuss gebracht werden wie die Gehwegplatten. Die Schwimmbecken werden geschrubbt und für den Wassereinlauf vorbereitet. Fuderweise wird Laub weggefahren. Alfons Pabels ganze Familie zieht dabei mit. Sohn Michael reinigte schon mit 13 Jahren zum ersten Mal die Kacheln des großen Beckens. „Ich weiß noch wie mich meine Mutter fragte, woher denn die vielen Löcher in meiner Hose kommen. Mein Freund Michael Müller und ich hatten mit Salzsäure gearbeitet und nicht aufgepasst“, erinnert er sich im Gespräch mit der „Glocke“. Noch bis vor kurzer Zeit begann Alfons Pabels Arbeitstag im Freibad schon morgens um sieben. „Jetzt, mit 75 Jahren, ist neun Uhr früh genug“, findet er. Vor einigen Jahren habe er übrigens seinen Ehering bei der Arbeit eingebüßt. „Aber lieber den Ring als die Ehefrau“, schmunzelt er. Gertrud Pabel gehört wie ihr Mann zum lebenden Freibadinventar. „Ein Glücksfall ist es, dass mein Mann mit Peter Kube zusammenarbeitet. Der nimmt Rücksicht auf seine Gesundheit und passt auf ihn auf“, lobt sie den Fachangestellten für Bäderbetriebe. Als junge Eltern habe man sich bereits im Schwimmverein Undine für das Freibad engagiert. Natürlich auch in den 1980er-Jahren, als es zum ersten Mal geschlossen werden sollte. Alfons Pabel zählte auch zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Freibad Neubeckum. Dessen Ehrenvorsitzender Theo Thiemann fand am Samstag während einer kleinen Party zu Ehren des unermüdlichen Helfers lobende Worte. Schon am Morgen hatte man das Ehepaar Pabel mit dem Karnevalswagen des SV Undine zum Arbeitseinsatz im Freibad gefahren und dort den roten Teppich für die beiden ausgerollt. Einen „Vertrag“ mit dem Schwimmbad habe er noch, bis er 80 werde, versprach Alfons Pabel. Beiden wäre es zu gönnen, wenn die Vereinbarung dann weiter verlängert würde.

    *Zum ersten Mal in ihrem* *Leben* fuhren Alfons und Gertrud Pabel am Samstag auf einem Karnevalswagen durch Neubeckum. Das Bild zeigt (vorne v.l.) Martin Kube, Jo Freitag, Sven Küsters, Philipp Pabel, Peter Kube, Timo Konietzka, Monika, Markus und Klaus Markus Komoll sowie Michael Pabel. Sie hatten den beiden Freibadfreunden die Überraschung beschert.
    *Der rote Teppich zum Freibad* wurde am Samstag als Dankeschön für Gertrud und Alfons Pabel ausgerollt.

     

    *Becken schrubben* mit Alfons Pabel (vorn) als „Oberbefehlshaber an der Spitze fällt im Freibad Neubeckum (hinten v.l.) Gertrud Pabel, Jo Freitag, Monika Komoll, Timo Konietzka, Markus Komoll, Michael Pabel, Norman Wewer und Philipp Pabel nicht schwer.
    Bilder: Sigrid Himmel